DrapeDrape2

Pulsinchen proudly presents: Dress No. 7 from Drape Drape 2

Manchmal. Sehr selten.

Bin ich hingerissen von meinen Nähwerken. Völlig unerwartet.

Kennt ihr das auch?

So geschehen bei diesem außergewöhnlichen japanischen Schnitt. Hisako Sato, Designerin dieses Kleides und Autorin des Buches Drape Drape 2, muss ein Genie sein. Wie raffiniert dieses Kleid zusammengesetzt ist. Hammer!
Ich wollte anfangs bloß schnell einen Schnitt finden, damit ich überhaupt am Japan Sew Along teilnehmen kann. Meine Erwartungen waren nicht hoch und eine besondere Liebe für japanische Schnitte konnte ich bis dato auch nicht in mir entdecken.
Dann habe ich mich etwas intensiver mit dem Buch auseinandergesetzt, sofern das ohne japanische Sprachkenntnisse möglich ist, und habe gleichzeitig einige Tipps aus der Stilberatung mit in die Schnittwahl einfließen lassen:

– Fledermausärmel
– Uboot Ausschnitt (oder so ähnlich)
– Drapierungen
– oben weit, unten schmal
– Farbe passend zum Sommertyp

Zur Stilberatung wird es diese Woche hier noch weitere Infos zu lesen geben.

Rückseite No. 7

Was mir bei diesem Kleid ein Rätsel bleibt: wie passt es Frauen, die im Schnitt 22 cm kleiner sind als ich? Die einzige Änderung meinerseits war eine Längenzugabe von 2 cm im Oberteil, die ich beim nächsten Mal wieder rausnehmen würde. Denn das Oberteil hat so hinten fast zu viel Stoff. Ja, ich weiß Drape Drape und so, aber es draped auch ohne die 2 cm sicherlich ausreichend.

Gudbling Armband

An dieser Stelle möchte ich euer Augenmerk auf dieses hübsche Armband lenken. Es ist von Gudbling und wurde mir von Christine gratis zur Verfügung gestellt. Mir gefallen ihre Schmuckstücke so gut, dass ich mir gleich noch ein weiteres dazukaufen musste. Das zeige ich euch bei Gelegenheit.

Fragt ihr euch ob diese aufklaffenden Ärmel nerven? Für die Fotos habe ich sie extra etwas weiter auseinandergezogen, damit ihr dieses Detail besser erkennen könnt. Dadurch, dass ich im Ärmel 2 Falten herausgenommen habe, bleiben diese Schlitze eher geschlossen und tragen sich wie ganz normale Fledermausärmel. Ab und zu blitzt ein Stückchen Haut hervor. (Neckisch, oder?).
Ich kann mir den Schnitt auch super als reines Oberteil vorstellen. Dazu einfach das Rockteil weglassen und unten einen Bund annähen. Fertig. Genäht ist auch das gesamte Kleid recht schnell. Die Zeichnungen in der japanischen Anleitung sind wirklich hilfreich und es braucht eigentlich keine japanischen Sprachkenntnisse. Das Positionieren des riesigen Hauptschnittteils hat dafür unendlich lange gedauert und zum Zuschneiden musste ich auf dem Boden herumrutschen.
Wenn ich so darüber nachdenke, könnte man auch den Rock einzeln nähen… Wieder ergeben sich so viele neue Möglichkeiten, aus einem Schnitt mehr herauszuholen, als man anfangs denkt.
Das Kleid könnte ich zu einer Party oder zu einer Hochzeit tragen, zuhause sowieso, weil es so bequem ist. Je nach Schuh und Accessoire lässt es sich bestimmt (hoffentlich) verwandeln.
Ich habe mir für die Fotos Chucks dazu angezogen um es sportlich zu stylen. Trotzdem frage ich mich, ob ich damit nicht doch noch ein wenig overdressed bin, wenn ich meine Tochter aus der Kita abhole…
Was denkt ihr?
Ich bin jetzt jedenfalls neugierig auf die neuen Beiträge zum Japan Sew Along und werde mal gucken, was die anderen Teilnehmerinnen in der letzten Woche so genäht haben.
Und weil das Kleid selbstgemacht ist und als Gesamtoutfit gezeigt wird, verlinke ich auch noch zum MeMadeMittwoch.
Für weitere internationale Schnittmuster schaut mal hier:
aus Russland: Lekala Kleid und Bluse
Vielen Dank fürs Lesen.
Herzliche Grüße,
Elke

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