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Morgan Jeans

Die Sehnsucht nach Sonne hat uns nach Portugal geführt. In den letzten Jahren sind wir aus Kostengründen und weil mein Mann seinen Wohnwagen liebt, eben damit verreist. Als fünfköpfige Familie kann man so sehr günstig verreisen, vor allem, wenn man in Deutschland bleibt. Autofahrten mit den Kindern halten wir gerne so kurz wie möglich um unsere Nerven zu schonen.

Wie ich hier schon erzählt habe, hat mich das Fernweh gepackt. Und so habe ich mich darum gekümmert, dass wir mal wieder über den geographischen Tellerrand schauen. Wir alle haben die Woche an der traumhaften Algarve genossen. Die Kinder sind zum ersten Mal geflogen und ihre anfänglichen Sorgen deswegen waren schnell zerstreut, als wir abgehoben sind. Wir wären alle am liebsten dort geblieben.

Carvoeiro an der Algarve

Es ist schon echt toll, hier bei deutschem Herbstwetter zu starten und bei 26 Grad und strahlend blauem Himmel an der Algarve in Faro zu landen. Ein Blick auf die Fotos und ich fühle gleich wieder die wärmenden Strahlen der portugiesischen Sonne.

Für uns deutsche sonnenhungrige Touristen ist der Ort aber auch ein Traum.  Eine tolle Vegetation mit Palmen und immer noch blühenden Sträuchern, eine spektakuläre Küste, strahlend blauer Himmel und Meer, frischer Fisch auf dem Teller…

Wir haben gerne eine eigene Unterkunft, in der wir uns selbst verpflegen oder nach Lust und Laune ins Restaurant gehen können. Unser Ferienhaus war echt schick. Es gehört jemandem aus dem weiteren Familienkreis, so dass wir uns gleich dafür entschieden haben. Wir hatten viel Platz, so dass wir uns auch mal aus dem Weg gehen konnten (ganz anders als im Wohnwagen) und eigenem Pool. Die Kinder waren jeden Tag so lange im Pool, dass sich die blonden Haare meiner Tochter schon grün verfärbt haben. Wir hoffen, dass sich diese Verfärbung von alleine wieder gibt.

Morgan Jeans auf Reisen

Der Sommer war schon vorbei als ich mir meine Morgan Jeans von Closet Case Files aus dem hellblauen, fast schon weißen, Denim genäht habe. Eindeutig eine Farbe für eine Sommerhose. Deswegen musste sie unbedingt mit in den Urlaub. Und ich habe sie oft getragen, vor allem abends, wenn es zu kühl für Shorts und Kleider wurde.

Bisher bin ich dem doch schon länger anhaltenden Boyfriend-Trend aus dem Weg gegangen. Ich habe immer mal wieder so eine Jeans anprobiert, wenn ich mal die Gelegenheit hatte aber das sah an mir irgendwie nie nach “Kaufen” aus. Die Morgan Jeans gefiel mir schon seit Erscheinen, weil der Boyfriend Style nicht so dick aufgetragen ist. Es ist laut Produktbeschreibung eine “slim boyfriend jeans” mit mittlerer Leibhöhe, klassischen Jeanselementen sowie einem geknöpften Hosenschlitz.

Seit der Birkin Flare vom letzten Jahr hatte ich keine Jeans mehr genäht. Dabei macht es mir Spaß, eine Jeans zu nähen. Die einzelnen Arbeitsschritte finde ich entspannend und ich mag es auch, wenn ein Projekt über mehrere Tage geht. Wenn ich von vorneherein weiß, dass das Projekt nicht an einem Tag machbar ist, dann entspannt mich das. Für diese Hose braucht man Denim ohne Stretch, dadurch macht das Nähen wirklich Spaß.

Jetzt könnte man meinen, dass ich am liebsten eine Jeans nach der anderen nähe. Rein vom Nähen her hätte ich schon Lust dazu, aber die Passform! Diese Sorge, dass man so viel Arbeit und Liebe in eine Jeans steckt und dann passt sie nicht richtig. Und bei Jeans bin ich pingelig. Wenn die Passform nur so lala ist, dann ziehe ich die Hose nicht an. Damit erhöhe ich die Hürde für mögliche Jeansprojekte. Außerdem mag mag ich Jeans mit Waschung. Bisher dachte ich, solche Waschungen bekommt man selbst nicht hin. Kira beschäftigt sich schon eine Weile mit dem Thema Jeans und hat schon ein DIY Video für uns gemacht. Vielleicht probiere ich das irgendwann mal aus.

Mein Stoff ist ja eh schon so hell, dass Bleiche und Co. nichts mehr hätten bewirken können. Der Stoff aus Amsterdam lag hier schon seit 3 Jahren oder so und bevor er noch ein Jahr vor sich hin “gammelt” konnte er auch ruhig zu einer (im schlimmsten Falle) schlecht sitzenden Jeans verarbeitet werden. Meine Befürchtungen bezüglich der Passform haben sich nicht bewahrheitet, so dass ich jetzt eine Sommerjeans habe, die ich gerne trage. Ich bin schon auf der Suche nach einem dunklen Stoff für eine “Winterjeans”. Am Po muss ich den Faltenwurf noch mal analysieren und gucken, ob ich da am Schnitt noch etwas für mich verbessern kann.

Und weil die Stimmung so traumhaft war, entstanden einige “cheesy” pictures, wie mein Mann sie genannt hat. Kitschige Fotos. Die möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten.

Mit diesem Outtake verabschiede ich mich. Der Urlaub ist vorbei, aber die wunderbaren Erinnerungen hallen noch nach.  So kann ich mich jetzt wieder voller Energie um die Vorbereitung der Nähcamps kümmern. Seit heute Morgen gibt es die Frühbuchertickets für das Nähcamp in Berlin und Bremen. Liebe Grüße, Elke

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