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Warum ich eine Ausbildung zur Farbberaterin mache

Seit zwei Tagen mache ich eine Ausbildung zur Farbberaterin mit und bin im Moment geplättet von den vielen Informationen, die ich rund um das Thema Farbanalyse schon gelernt habe. Ich hätte nie gedacht, dass es einerseits ein ziemlich logisches System für die Farbberatung gibt und dass es andererseits so anstrengend sein kann, die richtigen Farben für einen Menschen zu finden.

Warum ich eine Ausbildung zur Farbberaterin mache

Ich fange am besten einfach mal von vorne an. Warum mache ich das überhaupt? Seit ca. 5 Jahren schreibe ich hier im Blog neben dem Nähen auch über das Thema persönliche Stilfindung. Eine Farb- und Stilberatung habe ich auch schon mitgemacht und das Gelernte hat mir bei der Stoff- und Schnittauswahl sehr geholfen. Seit Anfang der Woche läuft auch mein erster “Näh deinen Stil” Online-Kurs mit 22 Teilnehmerinnen, denen ich zu mehr Struktur bei ihren Näh-Projekten und natürlich in ihrem Kleiderschrank verhelfen möchte. Das Thema Farbe ist aus meiner Sicht der erste große Schritt um diesem Ziel näher zu kommen.

Ich hatte mich schon vor ein paar Wochen über Weiterbildungen in dem Bereich informiert und bin auf die Seite von Imago Berlin gestoßen. Die Nähe und das Renommeé machten die Sache für mich interessant, aber durch die vielen Projekte, die hier gerade laufen, war die Idee wieder in den Hintergrund gerückt. Dabei ist gerade jetzt der richtige Moment, um das Thema weiter auszubauen. Ich habe mich also sehr kurzfristig dazu entschieden, die Ausbildung doch schon jetzt und nicht erst im Februar mitzumachen und bin sehr froh über diese Entscheidung. Die ersten zwei Tage waren schon sehr inspirierend. Es ist toll, etwas Neues zu lernen und zu wissen, dass ich damit langfristig meinen Kundinnen weiterhelfen kann, mein Angebot noch abrunden kann.

Die erste Idee war, das Thema Farbfindung bei den Nähcamps kompetent anbieten zu können und natürlich auch in den Online-Kurs mit einzubauen.

Wie ist die Ausbildung zur Farbberaterin aufgebaut?

Die Ausbildung dauert ca. 3 Monate. Den Anfang macht ein 6-tägiger Theorie- und Praxisblock, bei dem man im Atelier von Imago Berlin anwesend sein muss. Mit 3 weiteren Teilnehmerinnen verbringe ich dort lange Tage, lerne die Theorie, das Analyse-System. Das Gelernte müssen wir gleich gegenseitig anwenden und bald an Modellen. In den kommenden 3 Monaten muss sich jede Teilnehmerin des Kurses mindestens 8 Modelle zur Dokumentation suchen, also eine Farbberatung durchführen, alles dokumentieren und an die Ausbilderin schicken zur Überprüfung. Anschließend folgt ein weiterer 6-tägiger Teil bei dem man anwesend sein muss.

Was ist das Besondere an Imago Berlin?

Bei Imago Berlin wird nicht mehr mit dem herkömmlichen 4-Jahreszeiten-Prinzip (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) gearbeitet, sondern es werden viel individuellere Farbpässe erstellt, die den doch sehr unterschiedlichen Menschen gerecht werden. Es gibt verschiedene logisch aufgebaute Kriterien, nach denen die Farben ausgewählt und getestet werden. Ich finde das Ganze sehr spannend und freue mich total, dass ich dabei bin.  Für mich gibt es sehr viel zu lernen, es eröffnet sich ein ganz neues Betätigungsfeld, das Wissen, Erfahrung, Feingefühl und auch Kreativität benötigt. Ich geh’ dann mal üben…

Die Ausbilderinnen Julia und Kati sind sehr herzlich und wissen genau was sie tun. Wir konnten schon viel von ihnen lernen. Das Ambiente des Ateliers ist einfach toll. Solche Räumlichkeiten möchte ich auch irgendwann mal für Elle Puls haben!

Endlich ein Büro!

Auch sonst tut sich gerade viel, weshalb es auf meinen Kanälen gerade etwas ruhiger ist. In meiner “Näh deinen Stil” Kurs-Gruppe bin ich natürlich aktiv.  Auf IG, Facebook weniger. Auch der Podcast muss gerade eine Pause machen, denn die nächsten Interviews schaffe ich erst wieder in der kommenden Woche. Du kannst dich aber freuen, denn ich habe interessante Talk-Gäste eingeladen.

Wir haben endlich ein Büro gefunden! Wenn du meine Stories auf Instagram verfolgst, konntest du vor einigen Monaten schon mitverfolgen, dass wir auf der Suche waren. Manchmal dauert es länger, bis man das richtige findet und dann geht es auf einmal ganz schnell. Es ist so nah gelegen, dass wir sogar hin laufen können. Perfekt. Die Größe von 45 qm ist auch erst mal ok. So können wir das Arbeits- und Familienleben besser trennen und haben endlich wieder mehr Luft in unserem Zuhause. Ein Badezimmer stand nämlich voller Kisten mit Sponsorenware für die Nähcamp-Tour und mein Büro hier im Haus war auch ganz schön voll. Nächste Woche also werde ich richtig ZUR ARBEIT GEHEN. Wie lange das schon her ist, dass ich außer Haus gearbeitet habe!

Soviel erst mal an dieser Stelle. Soll ich Näheres über die Ausbildung zur “Integrativen Farbstylistin” berichten? Wenn ja, dann schreib mir gerne einen Kommentar.

So viel erstmal in Kürze. Herzliche Grüße und bis bald wieder hier im Blog.

Elke

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